Die Dorfzerschneidung
 
Vor langer Zeit, noch bevor der Stadtrat in Sprockhövel die Rot- und Weißdornbäume fällen ließ, um den Parkraum auf der Hauptstrasse auf ein unsägliches Maß zu reduzieren, gab es für das Dorf "Nieder-Sprockhövel" die Planung des mittleren Ringes und auch noch Planungen eines äußeren Ringes. Dies geschah unter dem Eindruck des stärker gewordenen Schwerlastverkehrs, verursacht durch die  heute nicht mehr existierende Bergbauzulieferer Hausherr, Turmag etc..

Dann passierte den Sprockhövelern das Beste, was die Stadt ihren Bürgern seit Jahrzehnten angedeihen ließ:

Der Radweg auf der alten Bahntrasse nach Schee.

Dieser Radweg führt gerade oberhalb der Hauptstrasse ruhig an Wald und Wiesen vorbei und läd zum Radfahren, Joggen, Nordic-walking u.s.w. ein und wird dankbar von den Sprockhövelern als "Naherholungsgebiet" genutzt.
 
Die Hauptstraße wurde in vorauseilendem Gehorsam für einen knapp 2-stelligen Millionenbetrag in eine Boulevardlösung rot-braun getaucht, deren (Un-)Tauglichkeit der flanierende Bürger  täglich beim  Einkauf in noch örtsansässigen Einzelhandelsgeschäften bestaunen kann, wenn er nicht von Radfahrern auf den "Radwegen" der Hauptstrasse, die keine sind (oder doch?) umgefahren wird.

 
Bereits damals wurde den Bürgern eine Umgehungsstraße versprochen, die den Verkehr aus der Hauptstraße nimmt, um das Flanieren noch weitläufiger zu gestalten.
 
Hierzu möchte das Land mit der Kommune auf dem ehemaligen Parkplatz der Turmag gegenüber der Star Tankstelle einen weiteren, größereren Kreisverkehr anlegen, zwischen Turmag, REWE und Sellescher Mühle den Radweg nutzen, um dann den Verkehr an der Schule Süd (Börgersbruch) hinter der Glück-Auf-Halle auf die Haßlinghauser Straße zu führen (weiterer Kreisverkehr).
 
Hierbei sollen sowohl die Schule und Glück-Auf-Halle, als auch die Firmen der Hombergstraße "angeschlossen" werden. Die Firmen haben der Stadt bereits abgesagt, da der Anschluss wirtschaftlich nicht darstellbar ist, den Anschluss der Schule und der Glück-Auf-Halle die Stadt angeblich selbst bezahlen, obwohl Mitte November 2009 die Kommunen in NRW öffentlich ihren "Quasi-Bankrott" zugegeben haben.

Nun haben wir ja als Nieder-Sprockhöveler Bürger das Glück, mehrere Großprojekte betreuen zu können.

So baute die Stadt für die Bürger in einem Bohrverfahren eine Kanaltrasse von der Hauptstraße über den Riepelsiepen zur Alten Haase. Im Rahmen des Anschlusses an den Kanal in der Hauptstraße hatten wir ca. 2 Monaten lang den Verkehrsdurchfluss der Hauptstrasse auf ca. 25 % Durchlass reduziert, da der Verkehr nur einspurig lief und sowohl die Beisenbruchstraße als auch der REWE und Anwohnerverkehr aus der Hauptsraße den Hauptverkehr temporär unterbanden.
 
Dankbar kann man für diese Baustelle sein, weil sie eindrucksvoll über Wochen bewiesen hat, dass wir keinen Naturverbrauch für eine Umgehung benötigen, weil der Verkehr nach dem Niedegang der Schwerindustrie in Niedersprockhövel sehr gering geworden ist.
 
Nun fragt der steuerzahlender Bürger, warum soll jetzt miteinem Millionenaufwand eine Straße mit zwei Kreisverkehren unter einem erheblichen Naturverbaruch gebaut werden, für die kein Bedarf vorhanden ist. Andere Projekte, wie Bildung, altengerechte Stadt, soziale Aufgaben und die Besetigung der Frostschäden der letzten beiden Winter müssen aufgrund Mittelkürzungen reduziert werden und eine wirklich tolle Leistung auch der Kommune, der Radweg verschwindet auf erheblicher Länge. Auch das Argument, der Radweg würde parallel zur Straße gelegt, ist völlig falsch , denn der Radweg jetzt ist breit, ruhig und idyllisch, nachher ist er schmal, lärmig und verpestet und dies nicht nur auf 200m, sondern auf min. 2km Länge. Verkehrslärm und Abgase bekommen die Anwohner im "Börgersbruch" dann von 2 Seiten.
 
 
Liebe Mitbürger, wann mischt ihr Euch endlich ein?

Am einfachsten geht dies online über den Petitionsausschuß des Landtages unter

http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.3/Petitionen/online-petition.jsp
 
Schreibt zusätzlich Eurem Landtagsabgeordneten einen Brief, und schickt diesen Brief in Kopie mit Unterschrift als Zeichen eures Mißfallens an den Bürgermeister.

 

 

Unser Dorf ist toll, um darin zu wohnen! Baut die Gewerbegebiete dahin, wo schon breite Straßen sind, wir haben eine riesige B51, die uns beim ersten Mal zerschnitten hat!

 

 

Pro Europa-gegen rechten Populismus

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